Aktuelles 2018

Die Firmen KLIMOS GmbH und Flaschnerei Armin Schütz werden mit der Auszeichnung ,,Partner der Feuerwehr” geehrt.

Im Rahmen des diesjährigen Ilsfelder Neujahrsempfang wurden wieder Firmen welche ihre Arbeitnehmer  für den Feuerwehrdienst während der Arbeitszeit freistellen, mit der Auszeichnung ,,Partner der Feuerwehr” geehrt.

Die Auszeichnungen wurde an Herrn Bernd Hirsch von der Firma Klimos GmbH und Herrn Armin Schütz von der Flaschnerei Armin Schütz durch Bürgermeister Thomas Knödler und Kommandant Steffen Heber überreicht.

Ziel dieser Aktion ist es – zum allseitigen Nutzen unseres bürgerschaftlichen Zusammenlebens – die Zusammenarbeit zwischen den
Arbeitgebern, der Feuerwehrangehörigen und den betreffenden Wehren
zu fördern. Feuerwehrangehörige – und dazu gehören auch die Jugendfeuerwehrwarte – zu beschäftigen, darf nicht nur ein Kostenfaktor
und/oder ein Organisationsproblem sein, sondern muss sich auch –
und sei es immateriell – als Unternehmenswert darstellen lassen.
Dass sich etwas auszahlen muss, war zu allen Zeiten üblich. Das ist
nichts neues. Gewandelt haben sich lediglich die Werte, die etwas Wert
sind, die zählen.
Zu den Aufgaben der Feuerwehr und ihres Trägers, d.h. der örtlichen
Gemeinde gehört es deshalb auch, der Bevölkerung bewusst zu
machen, dass dem Einsatz unserer Feuerwehrleute ein ebenso großes
Engagement der Arbeitgeber – selbst unter Inkaufnahme wirtschaftlicher
Nachteile – zur Seite steht.
Nur so wird auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten diese ‘nachbarschaftliche’, ehrenamtliche Hilfeleistungsleistung möglich gemacht.
Ohne die professionelle und schnelle, weil ortsnahe, Einsatzbereitschaft ist aber das Schutz- und Hilfeziel für die örtliche Bevölkerung nicht zu gewährleisten.

In mehrfacher Richtung:
Ohne …
den zustimmenden Arbeitgeber zum Feuerwehrengagement
der Mitarbeiter(in)
wird es brenzlig für den Arbeitnehmer in einer Zeit mit steigendem
Arbeitsplatzrisiko. Das ‘Hemd’ der eigenen Existenz ist selbstverständlich
näher als der Feuerwehrdienst-’rock’. Das gilt im übertragenen
Sinn ebenso für den Unternehmer.
Ohne …
das Verständnis der Kunden, der Auftraggeber,
wird es brenzlig für den Arbeitgeber, wenn er wegen eines Feuerwehreinsatzes fest zugesagte Kundenarbeiten nicht erfüllen kann.
Ohne …
die um ihren Arbeitsplatz bangenden Arbeitnehmer/
Feuerwehrangehörigen
wird es brenzlig bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Ernstfall wird es
dann u.U. schwierig, die Einsatzfahrzeuge sachgerecht zu besetzen.
Ohne …
die wegen unabkömmlicher Arbeitnehmer nicht mehr
einsatzfähige Feuerwehr
wird es brenzlig für Kunden und Arbeitgeber.
Sie sehen der Kreis schließt sich.

Hauptversammlung 2018: Wechsel im Führungsteam um den wiedergewählten Kommandanten Steffen Heber, sehr guter Ausbildungsstand, 772 Einsatzstunden und mehr aktive Mitglieder.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste, dies waren unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Steffen Brod, Vertreter des Gemeinderats, der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Thoma, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes und Mitglied des Landtages Reinhold Gall, der Bezirksstabführer Jürgen Krause und vom Deutschen Roten Kreuz – Ortsverein Ilsfeld der zweite Vorstand Jörg Zimmer, berichtete Steffen Heber über das vergangenen Jahr.

Der Bericht begann mit der Vorstellung der jüngsten, der neu gegründeten Kindergruppe die sich den Anwesenden kurz vorstellte. Hier zeigt sich, dass die gute Jugendarbeit der Ilsfelder Feuerwehr auch maßgeblich zum Wachstum der Feuerwehr beiträgt.

Die Anzahl der aktiven Feuerwehrangehörigen stieg im Berichtsjahr 2017 um erfreuliche 8,75% auf 87 aktive Mitglieder an. Die Gesamtstärke der Ilsfelder Feuerwehr mit allen 174 Mitgliedern gliedert sich wie folgt: 87 aktive Mitglieder der Löschzüge; 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr; 11 Mitglieder in der Kindergruppe der Jugendfeuerwehr; 1 Mitglied im Jugendspielmannszug; 26 Mitglieder im Spielmannszug; 39 Mitglieder der Altersabteilung und 11 Mitglieder der Theatergruppe „d’Flammebattscher“.

Die Einsatzzahlen gingen 2017 auf 68 Stück zurück, was vor allem an weniger Ölspuren und Unwetter-Einsätzen auszumachen ist. Im Vergleich zum Vorjahr gab es wieder mehr Brände, darunter sogar ein Mittelbrand sowie ein Großbrand. Dies ergibt eine Gesamteinsatzstundenzahl von 772 Stunden und 23 Minuten. Alle Einsätze wurden ehrenamtlich erbracht, und dies egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Zusätzlich zu diesen Einsätzen wurden ca. 2.076 Stunden in Übungen investiert, und 1.647 Lehrgangsstunden erbracht! Reinhold Gall lobte in seiner Rede explizit diese „ausbildungsfreudige Ilsfelder Feuerwehr“.

Aber auch die Kameradschaftspflege kam im Jahr 2017 nicht zu kurz. So wurde das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr im Zuge des Feuerwehrfestes gefeiert und es gab viele weitere schöne Stunden. Nicht zu vergessen auch der Gemeindenachmittag mit der Theatergruppe.
Kommandant Heber bedankte sich weiter im Namen der gesamten Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Er und die gesamte Feuerwehr hoffen auf eine weiterhin so gute Zusammenarbeit, bei den anstehenden Projekten. Hier sei erwähnt die Ersatzbeschaffung des KdoW (Kommandowagen) durch ein Mehrzweckfahrzeug, der Umbau zur Ertüchtigung des Feuerwehrhaues in Schozach sowie Ersatzbeschaffung des über 25 Jahre alten LF (Löschfahrzeug) 8/6 aus Helfenberg.

Mit dem netten Spruch des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein: „Wenn Feuer wär und es gäb keine Feuerwehr, was meinst Du was für Feuer wär!“ beendete Steffen Heber seinen Bericht an diesem Abend. Nicht ohne die beruhigende Botschaft an alle Ilsfelder, dass wir eine sehr gut aufgestellte Feuerwehr sind, und die Bürger sich keine Sorgen machen müssen, was denn wär, wenn Feuer wär und es gäb keine Feuerwehr.
Im Anschluss an die Kassenberichte wurden die Kassiere alle einstimmig entlastet und auch der Feuerwehrausschuss konnte einstimmig entlastet werden.

Mit Unterstützung des Rathauses unter Wahlleiter Sven Frank sowie Frau Esther Gruber und Frau Verena Lurwig-Winter konnten nun die Wahlen beginnen. Zum neuen und alten Kommandanten wurde Steffen Heber mit 97% der Stimmberechtigten gewählt. Im Vorfeld gab Kommandant Heber noch bekannt, dass wenn er in Untergruppenbach zum Bürgermeister gewählt werden würde, er die Aufgaben geordnet in andere Hände übergeben wird.

Als neue Stellvertreter wurden Pascal Röhrich und Fabian Vogt gewählt. Zum Leiter der Altersabteilung wurde Wolfgang Frank zum seinem Stellvertreter Werner Schuchmann gewählt. Zum neuen Leiter der Jugendfeuerwehr wurde Tobias Läpple und zum Stellvertreter Steffen Waglöhner gewählt. Als neuer Leiter des Spielmannszuges wurde Maik Lauterwasser gewählt (der seit vergangenen Dienstag auch Kreisstabführer ist) mit seinen gewällten Stellvertreter Uwe Bartenbach.
Der ebenfalls neu gewällte Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen: Tobias Fichtel, Sven Fortwingel, Mathias Schuchmann für den Löschzug Ilsfeld sowie Mathias Sinn (Löschzug Helfenberg) und Christian Sauer (Löschzug Schozach).

Folgende Beförderungen wurden durchgeführt:
Beförderung zum bzw. zur Feuerwehrmann/Frau: Ilona Baier, Yannick Bässler, Simon Conrad, Mario Dittmann, Katja Geiger, Gaby Glock, Christian Knödler, Michael Lutz, Stefanie Lutz, Luca Mahle, Haiko Röhrich, Jasmin Röhrich, Lisa Röhrich, Vanessa Schäfer.
Beförderung zum Oberfeuerwehrmann: Patrick Jost und Andreas Sauer.
Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann: Dennis Klecker, Nicklas Klose, Marcel Röhrich, Christian Sauer, Marcel Sinn, Julius Zirnig.

Folgende Ehrungen wurden vorgenommen:
Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber ausgezeichnet: Alexander Blind; Markus Blind; Steffen Geiger; Andreas Golter; Bernd Hirsch; Steffen Roth; Armin Schütz; Martin Schütz und Steffen Waglöhner
Für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden geehrt Willi Brod; Hermann Läpple; Rolf Lebherz (seit über 50 Jahren) Manfred Lutz (seit 60 Jahren) Albert Bartenbach; Hermann Brod; Helmut Haag; Robert Sauer; Walter Sieber und Hermann Wurst (seit über 60 Jahren) Gerhard Schäfer (seit über 70 Jahren).

Für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft im Spielmanszug erhielt Albert Bartenbach die Ehrennadel in Gold mit Diamant.
Um 22:30 Uhr nach 4 Stunden Hauptversammlung 2018 konnte der offizielle Teil beendet werden. Bedanken möchten wir uns für die Bewirtung bei unserem Kameraden Alexander Bay (Landgasthof Krone) sowie der Kreislandjugend Heilbronn.